19. Mai 2004   
   

 

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Kommentar 19. Mai 2004

Thematik Schweizer Produkte im internationalen Wettbewerb, Thema Zukunft Arbeitsmarkt Schweiz, Zukunft Produktionsstandort Glarnerland.

Im Glarnerland scheint es sind in letzter Zeit des öftern Kreise aktiv, welche mehr zu den Verhinderern statt zu den Förderern gehören. Welche nicht viel für ihren heutig erreichten Lebensstandard geleistet haben. Die sich aber bei jeder Gelegenheit allen in den Weg stellen, welche etwas bewegen und tun wollen. Sich zum Beispiel mit aller Kraft gegen den Ausbau des Linth-Limmern-Kraftwerks, Speicherpumpwerk Thierfehd-Limmern (NESTIL) in Linthal stellen. Obwohl von diesem Bau praktisch nichts zu sehen wäre.

Die ewigen „Nein“-Sager bewirken nichts, ausser einem Stillstand, und Stillstand ist Rückgang. Rückgang heisst unwiderruflich auch Verzicht und verzichten will ja dann doch keiner, vor allem wenn es um eigene Forderungen geht. Das sollte dann Bund, Kanton oder die Gemeinde bezahlen, aber ohne Mehr-Einnahmen, ohne neue Arbeit und Impulse geht das nicht. Sparen ist die eine Seite, eine Verbesserung der heutigen Situation zu verhindern eine ganz andere, mit längerfristigeren Folgen.

Viele dieser Blockierer kommen aus dem Raum Zürich, so einige Einsprachen zum vorhin genannten Projekt in Linthal. Diese sind aber auch in Zürich selber aktiv, allen voran der VCS, welcher sich  Verkehrsclub der Schweiz nennt und sich wie ein Verhinderer Club der Schweiz benimmt, der zur Zeit mit Vehemenz gegen den Ausbau des Fussballstadions in Zürich kämpft. Und dies mit dem Wissen, dass die Schweiz für kommende die Fussball-EM Schweiz/Österreich auf dieses Stadion in Zürich angewiesen wäre. Peinlich für die Schweiz wäre es müssten die Spiele von Zürich nach Österreich verlegt werden. Der VCS wird bestimmt nicht für die dadurch ausfallenden Umsätze für Zürich aufkommen.

Pessimisten haben wir mittlerweile genug. Der Ursprung des Aufschwungs beginnt im Kopf, das haben wir nun schon einige Male gehört. Wann freuen Sie sich wieder über das, was wir können und leisten. Des Öfteren habe ich Gelegenheit  Betrieb zu sehen, mit Menschen, deren Augen strahlen, wenn sie über ihren Beruf, über ihre Tätigkeit sprechen und solche Betriebe hat es einige in unserem Industriekanton. Ich freue mich darüber.

Und Sie? Was meinen Sie dazu, melden Sie sich info<at>glariosa.ch.  

28. Juni 2011 © 1999-2011 GLARIOSA, e-mail