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Kommentar
17. November 2006 |
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Nachtragskredit für den
Kindergarten Mollis von der
Gemeindeversammlung zurückgewiesen.
Der Nachtragskredit über Fr. 300'000 für
den Kindergarten in Mollis wurde von der Gemeindeversammlung mit 10
Stimmen Unterschied zurückgewiesen. Das ist ein Entscheid, den der Schulrat nun
bearbeiten muss.
Ein paar Punkte:
 | Der Schulrat Mollis hat sich dafür
eingesetzt, einen kostengünstigen und zweckmässigen Kindergarten zu bauen
und hat sich selber mit der Kreditsumme von Fr. 2'100'000 für einen
Dreierkindergarten mit den Vorbereitungen für einen Anbau für einen
vierten Klassenraum unter Druck gesetzt. Vergleichsbauten, speziell
schulische Bauten sind selten mit einem m3-Preis von ca. 460.-- zu
finden. Recherchen ergaben, dass die meisten zwischen 550.-- und 600.--
oder darüber kalkuliert oder abgerechnet wurden. Im Hinblick auf die
Schulfinanzen wollte die Baukommission und der Schulrat jedoch keinen
höheren Baukredit beantragen, sondern wie es, von in der
Wettbewerbskommission beteiligten Architekten, als knapp aber
realistisch Budget beurteilt wurde, durchziehen. |
 | Leider gab einige
Kostenabweichungen nach oben, speziell in der Holzkonstruktion, im
Hochwasserschutz und in der Ausführung der Minergieausführung und
einigen anderen Punkten. |
 | Der Bau liegt aber, trotz der
Mehraufwendungen, welche in vielen Punkten einen Mehrwert für den
Kindergarten darstellen, wie Erdregister, Fremdbelüftung, bessere
Isolation, welche zu erheblichen Heizkosteneinsparungen führen (rund
6'000 bis 6'500 Fr. pro Jahr), immer noch unter einem Preis von Fr.
500.-- pro m3 für das Gebäude. |
 | Das bei 99% der vergebenen
Arbeiten noch eine zusätzlichen Kontrollperson gefordert wurde, ist nicht
für alle verständlich und wurde von der vorgeschlagenen Person vehement
abgelehnt. |
 | Schade, dass bei rund 3'100
Einwohnern nicht einmal 150 den Weg an eine Gemeindeversammlung fanden
und viele Eltern von Kindergartenschülern und einige Unternehmer, welche
am Bau beteiligt waren, nicht die Zeit dazu fanden. |
 | Schade auch dass manchmal und
manchmal wiederholt auftretende Kritikerinnen und Kritiker selber nicht
bereit sind, eine Amt oder eine Aufgabe in öffentlichen Leben zu
übernehmen. |
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