|
Subseiten |
|
Home
|
|
|
Glariosa
Portal für Bilder und Infos im und
rund ums Glarnerland seit 1999 |
|
Webhosting |
 |
|
Alpenpässe, Kantone,
Berge, Info und Fotoportal |
 |
|
Suche Schweiz |
 |
| |
|
Kommentar
9. Februar 2004 |
|
Zwei Drittel aller
diplomierten Ingenieure und Architekten in der Schweiz sind Absolventen
von Fachhochschulen. Die Einführung der zweistufigen Studiengänge mit
Bachelor- und Master-Abschlüssen sollen 2005 Realität werden. Die drei
Verbände Swiss Engineering STV, Gesellschaft Schweizerischer
Betriebsökonomen HWV/FH
(GSB HWV/FH) und die FH-VISION haben ein Gutachten in Auftrag gegeben,
welches Ende März 2002 als „Memorandum betreffend
Bologna-Deklaration/Fachhochschulen“ publiziert wurde. Verschiedene
Möglichkeiten für einen Master-Abschluss an Fachhochschulen müssten
geschaffen werden, damit eine Schwächung des dualen Bildungssystems
verhindert werden soll, welche sonst die Attraktivität für eine
Berufslehre mindern würden.
Eine durchschnittliche
Ausbildungsdauer dauert heute 10 ½ Jahre, sei dies über den Weg
Berufslehre/Berufsmittelschule und Fachhochschule oder eine Mittelschule
und eine Hochschule resp. Fachhochschule. Dies sollte auch in Zukunft in
dieser Grössenordnung bleiben.
Der heutige Abschluss
an einer Fachhochschule würde im Vergleich zu den neuen Abschlüssen
zwischen den drei Jahren für den Bachelor und den viereinhalb Jahren für
einen Master-Abschluss liegen. Hier eine für alle vernünftige und gangbare
Lösung zu finden ist eine Aufgabe für die Fachhochschulen und die
Verbände. |
Vor allem gewisse
Berufsverbände sträuben sich im Augenblick noch an der Idee die
Lehrzeitlänge je nach Abschlussrichtung Berufsabschluss resp.
weiterführende Ausbildung anzupassen. Das vorhin angesprochene Gutachten
unterstreicht die Bedeutung der Ausbildungsdauer als Kriterium für die
Gleichwertigkeit der Abschlüsse und der Attraktivität der Berufslehre. Die
Schweizer Armee hat zum Beispiel für die Kaderlaufbahn schon länger
ähnliche Modelle eingeführt. Der Startschuss für eine bildungspolitischen
Diskussion in der Schweiz ist erfolgt.
Der Titel Ingenieur FH
bleibt geschützt. Es wird höchstwahrscheinlich keine Umwandlung eines
FH-Titels in einen Master geben, ausser natürlich durch
Zusatzausbildungen, wie z.B. Nachdiplomstudiengänge. Der HTL-Titel
hat/wird seinen Schutz verlieren. Die Umwandlung des HTL-Diploms in ein
FH-Diploms ist deshalb für viele Ingenieure interessant, vor allem da
dieses Diplom auch im Ausland die oftmals notwendige Anerkennung findet
oder als Basis für eine Weiterausbildung zum Master gelten kann..
Damit die Interessen
von HTL- und FH-Diplomanden auch weiterhin mit genügendem Gewicht
vertreten werden, braucht es einen Verband der diese Aufgaben auch
weiterhin für uns vertritt. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Informieren sich bitte auf der Homepage
http://www.glariosa.ch/stv .
Und Sie?
Was meinen Sie dazu, melden Sie sich
info<at>glariosa.ch. |
| |
|