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C-3603 / C-3605 |
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1938/1939 bauten die K+W in
Thun den ersten C-36 Prototyp, ein Erdkämpfer und Fernaufklärer in
Ganzmetallbauweise, aber noch mit starrem Fahrwerk. Bei der ersten Serie von
10 Maschinen wurden eine Reihe von Verbesserungen vorgenommen, so wurde ein
Einziehfahrwerk vorgesehen, was die Höchstgeschwindigkeit von 440 auf 476 km/h
ansteigen liess. Schliesslich wurde eine Null-Serie
von 142 Maschinen beschafft.
Diese wurden bei der Schweizer Fliegertruppe von 1942 bis 1952 als Mehrzweck-Flugzeug
eingesetzt. Der Zweisitzer war mit einer Motor-Kanone, Flügel MG, sowie einem
schwenkbaren Beobachter MG ausgerüstet. Als Aufklärer wurde die C-36 während
des Krieges in Luftkämpfe verwickelt. Mit Spreng-
und Brandbomben ausgerüstet wurde mit der C-36 bis in die sechziger Jahre der
Bombenabwurf trainiert. Die "Schlepp" wurde
in 40 Einheiten zwischen 1953 und 1970 als Zielschlepper eingesetzt. Der Hispano Suiza Motor zeigte schliesslich Alterserscheinungen, so dass 24
Exemplare mit einer Lycoming Turbine modifiziert
(siehe oben C-494, ausgeliefert 27.8.1943) und bis
1988 weiter als Zielschlepper C-3605
eingesetzt wurden. Im Dezember des
gleichen Jahres wurde diese C-3605 versteigert. Unter jenen Exemplaren befand
sich auch die C-547 (ausgeliefert 22.3.1944), die trotz ihres langen Einsatzes von 48 Jahren noch nicht
zur Ruhe kam. Max Dättwyler liess die C-3605 wieder in die Original 03-Version
umbauen. Die HB - RBI ist weltweit das einzig flugtüchtige Exemplar dieses
Typs.
| Spannweite |
13.75 m |
| Länge |
10.23 m |
| Max. Geschwindigkeit |
476 km/h |
| Reichweite |
680 km |
| Max. Leistung Schub |
1115 PS |
| Max. Startgewicht |
4085 kg |
| Antrieb |
Hispano-Suiza HS-51
12Y, 12 Zylinder |
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Herstellungsjahr/Erstflug |
1942 |
Quelle: St. Galler
Volksblatt vom 13. Dezember 1974 und
Swiss Historic Aircraft Collection und Erich
Gandet, Rupperswil |
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